The Green House ist mehr als nur ein Café oder eine Bar –

es ist das Herzblut von zwei jungen Augsburgern, die ihre Vision eines Ortes, der Genuss, Gastfreundschaft und entspannte Wohlfühlatmosphäre vereint, verwirklicht haben.

Geprägt von der Leidenschaft für gutes Essen sowie vielen Reisen und inspiriert durch die Gastfreundschaft unterschiedlichster Kulturen, wollten wir einen Raum schaffen, der mehr als nur ein Treffpunkt ist.

Zusammen mit unserem Team aus Freunden und Bekannten, die unsere Vision teilen und jeden Tag mit Herzblut dabei sind, The Green House zu etwas Besonderem zu machen, haben wir einen Ort geschaffen, an dem sich jeder willkommen fühlt –

wie in einem zweiten Wohnzimmer.


Familie und Freundinnen

als große Stütze

Zur sicheren Finanzierung des Projekts half neben entsprechenden Bankkrediten auch die Familie, die David und Niels voll unterstützen. Das gilt nicht nur für die Eltern und Großeltern, wobei, das sei nebenbei erwähnt, gerade die Kochkunst der Omas wie die der Mutter das Interesse der Brüder schon als Kinder geweckt hat. Auch die jeweiligen Freundinnen helfen, wo es geht, und zeigen viel Verständnis für die gerade in den Anfangsjahren zeitaufwändigen Aufgaben der engagierten Jungununternehmer. Niels ist übrigens bereits seit neun Jahren mit seiner Lucia in einer, wie er betont, glücklichen Beziehung, die seit der Schulzeit hält. David hat mit seiner Freundin Teresa seit knapp zwei Jahren sogar Nachwuchs, nämlich die kleine Louisa.

Als Jungunternehmer ist es, nicht einfach, über die Runden zu kommen. So waren es letztlich wirtschaftliche Gründe, neben dem kleinen Green House inzwischen auch das größere Biergarten-Lokal The Green Garden zu eröffnen, dessen Innensanierung wieder in Eigenleistung erfolgt ist. So lassen sich, wie David vorrechnet, beispielsweise bei Fixkosten, Personaleinsatz (bislang fünf feste Mitarbeiter und rund 15 Mini-Jobber) und vor allem beim Wareneinkauf in größeren Mengen Vorteile erreichen, um die nötige Marge (Gewinnspanne) zu erzielen, was sich bereits bewährt habe. Noch ein weiteres Objekt anzugehen, stehe aktuell nicht zur Debatte, sei aber längerfristig nicht ausgeschlossen.

Abgesehen vom freien Montag, der, so Niels, heilig ist (nur kein Trubel"), heißt es für die Gastro-Brüder derzeit „Gas geben". Wie David erklärt, komme ihnen dabei Wettkampf-Erfahrung zugute, die sie als Sportler gesammelt haben. Man müsse liefern, wenn es drauf ankommt. Es erfordere Kondition und sei auch geistig anstrengend, wenn man kontinuierlich arbeitet. Aber am Abend hat man, wie nach Sporteinsätzen, eine gutes Gefühl.

Sportliche Erfahrung für den täglichen Einsatz

Die Brüder kennen das: Neben Tennis, Turnen und Fußball waren sie vor allem in anderen Sportarten meisterlich. Niels hat es etwa im Ju-Jutsu bis zum süddeutschen Meister gebracht. David war sogar einmal deutscher und vielfach bayerischer Meister im Weitsprung, wofür er als Jugendlicher einige Jahre zum Beispiel im Sportinternat „Haus der Athleten" in Nürnberg, dann in München (Sportförderung bei den Stadtwerken) sowie in der Sporthochschule Köln-Leverkusen war, währenddessen sein Fachabitur absolvierte und sogar zum olympischen Vorbereitungskader zählte.

Corona und zuletzt doch „eine gewissen Einsamkeit" führen schließlich zur Rückkehr in die Fuggerstadt.

Vor allem, weil ihm Familie wichtig ist.

Und so sehen David und Niels auch ihr Team. Man versteht sich, hat sich angefreundet und hält zusammen wie eine Familie. Weil wenn das Betriebsklima stimmt, da sind sich die Kirch-Brüder einig, geht es voran. Natürlich komme es auch mal zu Meinungsverschiedenheit im Tagesgeschäft, dann diskutiert man das aus und findet gemeinsam eine Lösung.

Dass es läuft, liege aber auch daran, „dass wir gut aufgestellt sind und die Aufgaben klar verteilt haben." Chef in der Küche ist eindeutig Niels, dessen Kreativität und Leidenschaft David lobt. Er akzeptiert nur beste Ware aus der Region und garantiert eine stets frische Zubereitung. „Wenn das Ergebnis passt, sind die Gäste auch bereit, etwas mehr zu bezahlen," sagt David als Mann für Finanzen, Service und Personal. An ihm schätzt Niels dessen „guten Rundumblick und sein Durchhaltevermögen". David, der übrigens auch ausgezeichnet kochen kann, sei einer, der nie den Kopf in den Sand steckt und wohlüberlegt bei Bedarf Lösungen sucht. Grundsätzlich gilt also, wie eingangs schon aufgezeigt: Gemeinsam sind sie stark!

Historische Gast-Häuser

The Green House und The Green Garden befinden sich, das mag Zufall sein, jeweils in historischen Gebäuden mit Gastro-Tradition. Das Einzeldenkmal am Predigerberg 14 (Green House) steht für ein Stück Augsburg-Geschichte. Das Haus wurde im 16. Jahrhundert erbaut.

Einst eine traditionsreiche Likörfabrik (Reske), die bekannt wurde, überzeugt das Haus noch heute mit einzigartigem Charme. Spuren der Vergangenheit, von Bränden in den Weltkriegen bis hin zur ZDF-Doku, machen diesen Ort besonders und lebendig. Und die Tradition lebt weiter: Reske-Likören werden im The Green House ausgeschenkt.

Ebenfalls seit mindestens dem 16.

Jahrhundert gibt es das Gebäude mit dem heutigen Green Garden in der Heilig-Kreuz-Straße. Nachweislich wird dort seit 1582 gebraut. Der Bierkeller wurde 1875 - damals als Bierschenke ‚Zur Pforte" (bzw. „Zum Thorwirt") - vom damaligen Thorbräu-Chef Johann Kuhnle übernommen. Um 1965, nach der Aufgabe der angrenzenden „Kronenbräu", konnte Thorbräu Teile des Geländes erwerben, was einen modernen Ausbau der Gasthausbrauerel ermoglichte

Der historische Gastronomiebetrieb wandelte sich im Lauf der Zeit: Aus dem Thorbräukeller wurde schließlich im Frühjahr 2026 The Green Garden.

Sommer 2026 top magazin AUGSBURG

Zwei Brüder - eine Welt: Sie sind, wie sie sagen „ein Herz und eine Seele" Zusammen im Augsburger Umland aufgewachsen, beide vielfach sportlich aktiv, schon in jungen Jahren gerne für die Familie im privaten Kücheneinsatz, häufig gemeinsam im Urlaub, später dann jahrelang in der Gastro-Welt unterwegs und jetzt selbständige Gastronomen - als gleichberechtigtes Team, versteht sich. David und Niels Kirch führen seit mehr als einem Jahr „The Green House" (vormals Berghütte) am Predigerberg und seit dem Frühjahr zudem „The Green Garden" (davor Thorbräukeller) in der Heilig-Kreuz-Straße. Das „Grün" in den Lokal-Namen soll die moderne, frische und nachhaltige GastroLinie ausdrücken, „The House" ist quasi das Wohnzimmer, „The Garden" unterstreicht das auch auf den Außenbereich ausgerichtete Konzept. Beide Namen bilden eine erkennbare Markenfamilie.

Nein, die Kirch-Brüder sind keine Zwillinge. David ist 28, Niels 25 Jahre jung - ein geringer Altersunterschied, der diese enge Bindung ermöglicht. Und so wundert es

nicht, dass sie auch gleich ticken, zumindest, was ihre gastronomischen Ziele und Ambitionen betrifft. Sie wollen in ihren „Green-Restaurants" mit viel Herzblut Genuss und Gastfreundschaft vereinen, „handgemachte" Gerichte und Getränke aus stets frischen regionalen und saisonalen Zutaten servieren, wobei ein Hauch internationaler Inspiration nicht fehlen dart, wie sie sie bei vielen Reisen (auch in ferne Länder) kennen und schätzen gelernt haben.

Der Traum vom kleinen Café

Solide Basis für das Wagnis „Selbständigkeit" waren bei Niels eine Kochausbildung im Hotel Maximilian' s gefolgt von mehreren Stationen, zu denen Emmi's Kitchen oder das Via del Gusto zählten. Dort war zuletzt auch Bruder David gelandet, der davor Gastro-Jobs etwa bei Feinkost Kahn, Bobs, Circularium oder auch im Event Management absolviert hatte. Dabei kam immer wieder auch der Traum auf vom eigenen Café, vom schmucken Lokal oder gar einem kleinen Hotel auf, was sie sich durchaus auch im Ausland, etwa an Griechenlands Küste, hätten vorstellen können. Verwirklicht haben sie dies jetzt in der Fuggerstadt.

Doch bis zur Eröffnung ihres „Green-House" war es auch ein hürdenreicher Weg, der sich weit über ein Jahr lang hinzog. Als ihnen das traditionsreiche Lokal angeboten wurde, war es sanierungsbedürftig. Die Kirch-Brüder haben die frühere Berghütte sozusagen im Rohbau übernommen. Zunächst werkelten sie neben ihren Anstellungen am neuen Objekt, das letzte halbe Jahr waren sie (abgesehen von wenigen Nebenjobs) nur mehr in ihrem künftigen „Wohnzimmer" am Werk.

Dabei halfen, wie David hervorhebt, Niels handwerkliche Fähigkeiten. Der gelernte Koch kann nämlich nicht nur mit Töpfen, Pfannen und Küchenmessern bestens umgehen, er beherrscht auch Schreinerwerkzeuge so gut, dass die komplette Küche, Theke und Tische sowie die weitere Einrichtung weitgehend von ihm bzw. unter seiner Regie erstellt und eingebaut wurden. Eine tolle Eigenleistung.


Social Media Links